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Vistech

Winnipeg, Stan und das millionste Schraubfundament

Jul 20, 20214 min read

Als wir in Winnipeg ankamen, stand uns ein langer Tag bevor: Gleich drei Drehs waren geplant! Los ging es mit einem Treffen mit Stan Higgins, Master Dealer von Vistech Manitoba und Kenora, seinem langjährigen Kollegen Dale Plett sowie dem Bauunternehmer Warren Koop. Gemeinsam besuchten wir ein Wohnhaus im Wert von fast einer Million Dollar, das nahezu vollständig auf Vistech Schraubfundamenten errichtet wurde. Das beeindruckende Haus liegt in einem Vorort von Winnipeg, nahe eines Flusses und umgeben von großen Bäumen. Die weichen Böden und die harten Winter Manitobas stellen die Bauwirtschaft in dieser Region vor besondere Herausforderungen. Um den schwierigen Bodenverhältnissen und den extremen Temperaturen entgegenzuwirken, installierte Stan rund dreißig Schraubfundamente. Mit sichtlichem Stolz erklärt er: „Dieses Haus kann von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Schraubfundamente sind feuerverzinkt und bleiben dauerhaft stabil.“

Der Tag hatte gerade erst begonnen, und schon wartete die nächste Überraschung auf uns. Gegen Frühstückszeit machten wir uns auf den Weg in ein kleines Wohnviertel von Winnipeg, in dem Habitat for Humanity das letzte verfügbare Grundstück erworben hatte. Die Organisation, die sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzt, hatte die Presse zu einem ganz besonderen Anlass eingeladen: der Installation des millionsten Vistech Schraubfundaments sowie der Übergabe einer Spende in Höhe von 6.500 Dollar durch Vistech.

„Uns war wichtig, dass die millionste Installation für unser Unternehmen eine besondere Bedeutung hat. Deshalb haben wir uns gefragt: Mit wem könnten wir diesen Meilenstein besser feiern als mit Habitat for Humanity?“, erklärte Matthew Barrington, Director Sales, Marketing & CSR, während der Veranstaltung. Er war eigens aus der Unternehmenszentrale in Sherbrooke angereist, um die enge Verbindung zwischen Vistech und seinen Partnerbetrieben zu unterstreichen.

Um die Bedeutung dieses Moments noch hervorzuheben, installierte Stan das millionste Schraubfundament live vor laufenden Kameras. Für diesen Anlass war es goldfarben lackiert worden. Künftig soll es als symbolischer Begleiter von Habitat for Humanity dienen: Zunächst wird es auf einer Baustelle eingesetzt, anschließend wieder entfernt und zur nächsten Baustelle transportiert – und so weiter.

„Wir pflegen eine enge Partnerschaft mit Vistech“, erklärte Sandy Hopkins, Geschäftsführerin von Habitat for Humanity Manitoba. „Wir kennen die Produkte und schätzen ihre Qualität. Deshalb freuen wir uns besonders, dass Vistech uns für dieses Ereignis ausgewählt hat. Unser Logo wird künftig auf diesem goldenen Schraubfundament präsent sein, wo immer wir neue Bauprojekte starten. Außerdem haben wir beschlossen, bei all unseren Fundamenten ausschließlich auf Vistech zu setzen.“

Für Stan bedeutet dieses Schraubfundament weit mehr als nur eine beeindruckende Zahl. Für ihn ist es vor allem eine Anerkennung der Arbeit des gesamten Unternehmens. „Ganz ehrlich, es hätte genauso gut ein anderer Partnerbetrieb sein können“, sagt er. „Wir haben bei Vistech ein großartiges Team, und ich bin stolz, diesen Meilenstein stellvertretend für das Unternehmen zu feiern. Aber wenn man sich bewusst macht, was eine Million Schraubfundamente in Kanada bedeuten, wird einem erst die Tragweite klar. Die meisten unserer Projekte entstehen für Privatkunden. Das heißt, seit 1995 haben uns Hunderttausende Menschen ihr Vertrauen geschenkt und oft einen großen Teil ihrer Ersparnisse in eines der wichtigsten Projekte ihres Lebens investiert – ihr Zuhause. Für mich ist das der größte Vertrauensbeweis überhaupt.“

Zum Abschluss dieses ereignisreichen Tages ließ Stan Mario an einer weiteren Leidenschaft teilhaben: seiner Begeisterung für schnelle Fahrzeuge. Er überließ ihm kurzerhand seinen Slingshot für eine Probefahrt. Anschließend durfte auch Matthew das dreirädrige Fahrzeug testen. Dabei sorgte Stan für einen zusätzlichen Lacher, indem er eine Hulk-Maske aufsetzte – eine Anspielung auf seinen Sohn, der sowohl den grünen Superhelden als auch den Slingshot liebt.

Eines haben wir auf unserer Reise immer wieder festgestellt: Die Menschen bei Vistech besitzen einen wunderbaren Sinn für Humor und begegnen anderen mit großer Herzlichkeit. Es war eine wahre Freude, Zeit mit ihnen zu verbringen. Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen im Inferno’s Bistro – ein perfekter Anlass, um die millionste Installation, das Ende eines langen Drehtages und natürlich den Geburtstag unseres Fotodirektors Max zu feiern.

Nachdem unsere Arbeit in Winnipeg erledigt war, machten wir uns wieder auf den Weg. Nächster Halt: Saskatoon.

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