Der Vistech-Road-Trip erobert den Westen
Vistech Niagara: Treffen mit Ray Joncas …
… und Little Beaver!
Wasserfälle, regionale Spezialitäten … und Professor Jackson?
Unser Wohnmobil sammelt weiter Kilometer, und während sich unser Abschnitt durch Ostkanada langsam dem Ende nähert, denken wir bereits gerne an die ersten Tage unserer Reise zurück: an unsere Camping-Anfänge, die Sache mit den nicht passenden Steckern und die kleine Panne in Moncton. Vor allem aber bleiben uns die Begegnungen unterwegs in Erinnerung. Abends am Lagerfeuer tauschten wir uns über unsere Lieblingsmomente aus, blätterten durch Erinnerungsfotos, sprachen über besonders gute Restaurants entlang der Strecke, über die Menschen, die unsere Reise verfolgen, und darüber, wie meine Familie durch unsere Berichte und Videos das Land entdeckt, das ich für mich gewählt habe.
Beim Rückblick kamen wir alle zum gleichen Schluss: Die Vistech-Familie lebt – und sie wächst stetig weiter. Die Händler, die wir bisher getroffen haben, gehören zu den engagiertesten Menschen, denen wir auf dieser Reise begegnet sind. Ihr Motto „Friendly and Professional“ passt erstaunlich gut zu ihnen. Mit dieser Einstellung machen wir uns nun auf den Weg zu unseren Kollegen im Westen. Fast die Hälfte der Händler auf unserer Route haben wir bereits kennengelernt. Auf nach Ontario und zum Lake Superior! Auf in die Prärien, nach Manitoba im Herzen des Landes, zu den Rocky Mountains und weiter bis zum Pazifik. Und vor allem: auf zu vielen weiteren spannenden Begegnungen, die wir mit euch teilen können.
Unser erster Halt führte uns zu den Niagarafällen, wo wir Ray Joncas trafen. Obwohl er erst vor knapp zwei Jahren in die Region gezogen ist und zuvor in verschiedenen Teilen des Landes gearbeitet hat, kennt er die Gegend bereits erstaunlich gut. „Ich bin von Natur aus neugierig“, erklärt er. „Und ich interessiere mich immer für die Geschichte der Orte, an denen ich lebe. Als Händler bin ich viel unterwegs, lerne viele Menschen kennen und entdecke die Region Stück für Stück selbst.“
Am Vormittag besichtigten wir eines seiner Wintergarten-Projekte: eine präzise ausgeführte Konstruktion, die auf sechs Vistech Schraubfundamente gegründet wurde und sich harmonisch in die Umgebung einfügt.
Danach machten wir Halt im Restaurant von Marcel Dionne. Da unser Team aus Eishockey-Fans besteht, durfte dieser Besuch natürlich nicht fehlen. Und tatsächlich war die ehemalige NHL-Legende sogar persönlich vor Ort. Ray stellte uns einander vor, wir machten ein paar Fotos, und schnell entwickelte sich ein lockeres Gespräch. „Ist das ein 33-Fuß-Modell?“, fragte Marcel mit geschultem Blick und deutete auf unser Wohnmobil. „Genau!“, antworteten wir. Das erinnerte ihn an seine eigenen Jahre unterwegs. Unser Roadtrip-Projekt gefiel ihm sofort, und er erzählte gerne davon. Wir waren nicht nur wegen der Speisekarte gekommen, sondern auch wegen der Person dahinter – und seine offene Art machte den Besuch für unser Team umso angenehmer.
An diesem sonnigen Samstag im Juni herrschte an den Niagarafällen reger Betrieb. Für mich war es der erste Besuch dort. Die Wasserfälle sind beeindruckend: hoch, gewaltig und laut. Die feinen Wassertröpfchen, die bis zu den Besuchern getragen wurden, waren bei den sommerlichen Temperaturen durchaus willkommen. Dazu spannte sich ein großer Regenbogen über die Szenerie. Unten fuhren die Ausflugsboote dicht an die Wasserfälle heran. „Blau für die Amerikaner, Rot für die Kanadier“, erklärte Ray.
Mit der Seilbahn verschafften wir uns anschließend einen Überblick aus etwas größerer Höhe und fernab der größten Menschenmengen. Danach besuchten wir das Geschäft L’Érablière, in dem Rays Frau Joanne arbeitet. Ray zeigte mir verschiedene regionale Spezialitäten, die mich sofort überzeugten. Einige davon landeten direkt in meinem Koffer. Ich hatte mir vorgenommen, nur Souvenirs zu kaufen, die vor Ort hergestellt werden und eine besondere Geschichte haben.
Schon neigte sich der Tag dem Ende zu. Ray führte uns noch zu einem letzten Aussichtspunkt. Mit dem Ontariosee im Hintergrund verabschiedeten wir uns schließlich voneinander. „Beim nächsten Mal zeige ich euch noch ein paar abgelegenere Orte. Fast menschenleere Strände und viele weitere schöne Ecken“, sagte Ray lächelnd, als wir wieder in unser Wohnmobil stiegen. Abgemacht – wir kommen wieder, Ray! Bis dahin führt uns die Reise weiter nach Muskoka, wo Rob Jackson bereits auf uns wartet. „Ihr trefft also den Professor? Grüßt ihn von mir!“, rief Ray uns noch hinterher. Jetzt sind wir erst recht neugierig.