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Mobil-, Modul- oder Tiny-Home: alles, was Sie wissen müssen

Jan 1, 19703 min read

Mobilheime

Vorteile:

Nachteile:

Modulhäuser

Vorteile:

Nachteile:

Tiny Houses

Vorteile:

Nachteile:

Die Suche nach einem kleinen oder mobilen Haus kann schnell unübersichtlich werden, wenn man sich erstmals mit dem Thema beschäftigt. Begriffe wie Modulhaus, Mobilheim, Fertighaus oder Tiny House werden oft verwendet – doch worin unterscheiden sie sich eigentlich? Und welche Wohnform eignet sich am besten, wenn man kostengünstig wohnen möchte?

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Wohnformen, damit Sie die passende Lösung für Ihre Bedürfnisse finden.

Vor 1970 galten Mobilheime häufig als einfache Wohnlösungen mit vergleichsweise niedrigen Standards. Heute handelt es sich jedoch um qualitativ hochwertige und zuverlässige Gebäude. Aus diesem Grund wird heute häufig der Begriff „Manufactured Home“ beziehungsweise Fertighaus verwendet.

Bei einem Mobilheim werden sämtliche Bauteile in einer Produktionsstätte gefertigt und dort vollständig montiert. Anschließend wird das fertige Haus an seinen endgültigen Standort transportiert.

Für einen späteren Standortwechsel bieten Schraubfundamente eine interessante Lösung. Sie können entfernt und an anderer Stelle wieder installiert werden. Zwar erfordert das Versetzen eines Mobilheims eine sorgfältige Planung, Schraubfundamente erleichtern diesen Prozess jedoch erheblich.

Modulhäuser werden ähnlich wie Mobilheime in einer Produktionsstätte gefertigt. Im Unterschied dazu werden sie in einzelnen Modulen transportiert und erst am endgültigen Standort vollständig zusammengesetzt. Modulhäuser können auf Kellern, Kriechkellern, Betonfundamenten oder Schraubfundamenten errichtet werden.

Tiny Houses sind sehr kompakte Wohngebäude, die häufig unabhängig von klassischen Wohnstandards und Bauformen konzipiert werden. Für die Fundamentierung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können auf Rädern ausgeführt oder dauerhaft auf Betonfundamenten oder Schraubfundamenten errichtet werden.

Kostengünstig. Mobilheime sind in der Regel günstiger als Modulhäuser oder Tiny Houses und erleichtern dadurch den Zugang zu Wohneigentum.

Großzügiger Wohnraum. Da die Kosten pro Quadratmeter oft niedriger ausfallen als bei anderen Wohnformen, erhält man für das gleiche Budget meist mehr Wohnfläche.

Anpassbar. Trotz der industriellen Fertigung lassen sich viele Ausstattungsmerkmale individuell gestalten.

In der Regel nicht leicht versetzbar. Trotz ihres Namens sind Mobilheime meist deutlich weniger mobil als Tiny Houses. Nach der Aufstellung verbleiben sie normalerweise dauerhaft an einem Standort.

Weniger autark. Mobilheime sind häufig stärker auf bestehende Versorgungsanschlüsse angewiesen als Tiny Houses.

Kurze Bauzeit. Modulhäuser lassen sich oft schneller errichten als konventionelle Wohnhäuser. Da die Fertigung in einer Produktionsstätte erfolgt, werden wetterbedingte Verzögerungen weitgehend vermieden.

Kosteneffizient. Durch die parallele Fertigung mehrerer Häuser können Baukosten reduziert werden.

Eingeschränkte Individualisierung. Modulhäuser sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, bieten jedoch meist weniger Gestaltungsfreiheit als Mobilheime.

Grundstückskosten. Auch wenn der Bau eines Modulhauses vergleichsweise günstig sein kann, muss zusätzlich ein Grundstück erworben werden. Die Gesamtkosten werden daher häufig unterschätzt.

Mobilität. Tiny Houses können stationär oder mobil ausgeführt werden und lassen sich in der Regel deutlich einfacher versetzen als andere Wohnformen.

Autarkie. Viele Tiny Houses sind darauf ausgelegt, möglichst unabhängig von externer Infrastruktur betrieben zu werden.

Nachhaltigkeit. Aufgrund ihrer kompakten Größe benötigen Tiny Houses weniger Baumaterialien und Ressourcen als herkömmliche Wohnhäuser.

Weniger Wohnfläche. Im Vergleich zu vielen Mobilheimen steht deutlich weniger Platz zur Verfügung, was insbesondere für größere Familien eine Herausforderung sein kann.

Höhere Kosten pro Quadratmeter. Obwohl Tiny Houses häufig nur zwischen 23 und 46 Quadratmeter groß sind, liegen die Kosten pro Quadratmeter oft deutlich über denen eines Mobilheims. Die große Gestaltungsfreiheit hat ihren Preis und macht Tiny Houses nicht zwangsläufig zur günstigsten Wohnlösung.

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