Terrassenmaterial: Das richtige für Ihre Terrasse wählen
Redwood und Zeder
Vorteile:
Nachteile:
Kesseldruckimprägniertes Holz
Vorteile:
Nachteile:
Tropische Harthölzer
Vorteile:
Nachteile:
Aluminium
Vorteile:
Nachteile:
PVC
Vorteile:
Nachteile:
Verbundwerkstoffe
Vorteile:
Nachteile:
Weitere Informationen?
Redwood und Zeder gehören zu den beliebtesten Holzarten für Terrassenbeläge. Beide Holzarten aus dem Westen Nordamerikas sind für ihre warme Farbgebung und ihre natürliche Optik bekannt.
Terrassendielen aus kesseldruckimprägniertem Holz (KDI) sind die am häufigsten verwendete Lösung und kommen bei nahezu 75 Prozent aller neu gebauten Terrassen zum Einsatz. Gleichzeitig zählen sie zu den kostengünstigsten Optionen.
Tropische Harthölzer haben vor etwa 20 Jahren zunehmend Einzug in den Terrassenbau gehalten. Heute sind verschiedene Arten wie Ipe, Cumaru oder Tigerwood problemlos erhältlich. Beim Kauf tropischer Hölzer sollte darauf geachtet werden, dass sie aus legaler und nachhaltiger Forstwirtschaft stammen.
Terrassen aus Aluminium sind in Europa noch eher selten anzutreffen. Dennoch bieten sie zahlreiche Vorteile und sind vollständig recycelbar.
PVC-Terrassendielen bestehen ausschließlich aus Polyvinylchlorid. Dieses Material ist zu 100 Prozent recycelbar und ähnelt optisch natürlichem Holz.
Terrassendielen aus Verbundwerkstoffen gehören zu den am stärksten wachsenden Produktgruppen im Terrassenbau. Sie bestehen aus einer Mischung aus recyceltem Kunststoff und Holzfasern, die zu robusten Dielen verarbeitet werden.
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Wenn Sie weitere Informationen zur Auswahl des passenden Terrassenbelags suchen, sehen Sie sich diese Videos an:
Leicht und dennoch robust. Redwood und Zeder zählen zu den leichtesten und gleichzeitig langlebigsten Holzarten.
Attraktive natürliche Farbgebung. Beide Holzarten besitzen eine charakteristische Optik. Damit die Farbe erhalten bleibt, ist jedoch regelmäßige Pflege erforderlich.
Natürlicher Schutz durch Gerbstoffe und Öle. Diese Inhaltsstoffe machen das Holz von Natur aus widerstandsfähig gegen Fäulnis und Insektenbefall. Im Vergleich zu einigen anderen Materialien auf dieser Liste ist die Widerstandsfähigkeit jedoch begrenzt.
Nicht überall leicht erhältlich. Da Redwood und Zeder nicht überall verfügbar sind, können die Kosten je nach Qualität drei- bis fünfmal höher liegen als bei kesseldruckimprägniertem Holz.
Pflegeaufwand erforderlich. Die Oberfläche sollte alle drei bis vier Jahre gereinigt und neu behandelt werden. Ohne Schutzanstrich entwickelt das Holz mit der Zeit eine silbergraue Patina.
Widerstandsfähig gegen Fäulnis, Schimmel und Insekten. Kesseldruckimprägniertes Holz wird meist aus südlicher Gelbkiefer hergestellt und chemisch behandelt, wodurch es gegen Fäulnis, Pilzbefall und Insekten geschützt ist.
Günstiger Preis. Diese Variante zählt zu den preiswertesten Terrassenbelägen.
Gut verfügbar. Das Material ist nahezu flächendeckend erhältlich.
Formstabilität eingeschränkt. Unter Witterungseinflüssen kann das Holz quellen, schrumpfen, reißen oder sich verziehen. Es kommt nicht selten vor, dass einzelne Dielen bereits nach wenigen Jahren ersetzt werden müssen.
Pflegeaufwand erforderlich. Eine jährliche Reinigung sowie eine neue Schutzlasur alle zwei bis drei Jahre werden empfohlen.
Sehr langlebig. Tropische Harthölzer sind äußerst hart und entsprechend widerstandsfähig.
Hochwertige Optik. Kaum ein anderes Material erreicht die natürliche Ausstrahlung von echtem Holz.
Widerstandsfähig gegen Fäulnis und Insekten. Tropische Harthölzer besitzen von Natur aus eine hohe Widerstandsfähigkeit, auch wenn sie nicht die langlebigsten Materialien in dieser Übersicht sind.
Hoher Preis. Die Preise sind zwar gesunken, liegen aber weiterhin über denen hochwertiger Redwood- oder Zedernhölzer.
Lasuren und Beschichtungen haften nur eingeschränkt. Aufgrund der hohen Dichte des Holzes lassen sich Oberflächenbehandlungen schwieriger auftragen. Wer das Holz behandeln möchte, sollte speziell dafür geeignete Produkte verwenden.
Pflegeaufwand erforderlich. Auch ohne Farbanstrich empfiehlt sich ein transparenter UV-Schutz. Andernfalls entwickelt das Holz mit der Zeit ebenfalls eine silbergraue Patina.
Nahezu ideales Terrassenmaterial. Aluminium verrottet nicht, rostet nicht, verzieht sich nicht und reißt nicht. Die Pulverbeschichtung ist äußerst langlebig und blättert nicht ab.
Witterungs- und schimmelbeständig. Aluminium ist sehr widerstandsfähig, nicht brennbar und für holzzerstörende Insekten uninteressant.
Leicht und gleichzeitig stabil. Aluminium ist drei- bis viermal leichter als viele andere Materialien und dabei zwei- bis dreimal belastbarer.
Angenehme Oberflächentemperatur. Trotz direkter Sonneneinstrahlung erwärmt sich Aluminium aufgrund seiner guten Wärmeableitung oft weniger stark als viele andere Terrassenbeläge.
Vielfältige Oberflächen und Farben. Moderne Aluminiumdielen sind in zahlreichen Dekoren und Farbtönen erhältlich und erinnern längst nicht mehr an Tribünen oder Industriebauten.
Sehr teuer. Aluminium ist die kostspieligste Option in dieser Übersicht.
Wirkt nicht wie echtes Holz. Trotz verschiedener Oberflächen bleibt die Optik von Aluminium erkennbar und unterscheidet sich von natürlichem Holz.
Wartungsfrei. PVC muss weder gestrichen noch lasiert oder anderweitig behandelt werden und lässt sich leicht reinigen.
Beständig gegen Schimmel und Kratzer. Im Gegensatz zu Holz ist PVC unempfindlich gegenüber Insektenbefall und Fäulnis. Zudem ist die Oberfläche relativ kratzfest.
Große Gestaltungsfreiheit. Das Material ist in zahlreichen Farben und Oberflächenstrukturen erhältlich.
Preisgünstig. PVC zählt gemeinsam mit kesseldruckimprägniertem Holz zu den günstigeren Optionen.
Empfindlich bei extremen Temperaturen. Im Sommer kann sich PVC stark aufheizen und ausdehnen. Bei niedrigen Temperaturen kann das Material spröde werden und im Extremfall reißen.
Schwierig zu reparieren. Beschädigte Bereiche lassen sich meist nicht punktuell ausbessern. Oft muss die gesamte Terrasse ersetzt werden.
Langlebig. Verbundwerkstoffe verziehen sich nicht und bilden keine Splitter.
Wartungsfrei. Ähnlich wie PVC benötigen Verbundwerkstoffe keine regelmäßige Oberflächenbehandlung.
In vielen Farben und Strukturen erhältlich. Aus einiger Entfernung erinnern Verbundwerkstoff-Terrassen häufig an natürliches Holz.
Empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Da Verbundwerkstoffe teilweise aus Holz bestehen, können sie langfristig Feuchtigkeit aufnehmen und dadurch Schaden nehmen.
Preis. Obwohl sie nicht zu den teuersten Materialien gehören, sind sie deutlich kostspieliger als kesseldruckimprägniertes Holz.
Ausbleichen und Abnutzung. Dunklere Farbtöne können mit der Zeit durch UV-Strahlung und Witterungseinflüsse verblassen.